Wer ist Yogalexa?

Yoga ist heutzutage in aller Munde. Aber was ist Yoga eigentlich genau? Was ist der Unterschied zwischen Hatha Yoga, Ashtanga Yoga, Kundalini Yoga, Bikram Yoga, Yin Yoga, Iyengar Yoga, Vinyasa Yoga oder Power Yoga und all den anderen Varianten von Yoga? Welche Form von Yoga passt dann am besten zu mir persönlich? Warum sollte ich jetzt mit Yoga beginnen? Brauche ich wirklich eine Yogamatte und welche soll es dann sein? Wie geht Meditation?

Herzlich Willkommen bei Yogalexa, dem neuen Online-Portal zum Thema Yoga!

Bei Yogalexa findest Du die Antworten auf Deine Fragen rund um Yoga. Ich freue mich auf Dein Feedback und Deine Fragen, schreib sie einfach in meine Facebookgruppe! Ich werde versuchen mich in einem meiner nächsten Blogbeitäge mit Deinem Thema zu befassen, oder vielleicht weiss auch Jemand aus der Community Rat… Yoga ist Verbindung, nicht nur von Körper und Geist, sondern auch miteinander;-) 

Namaste, Alexa / Yogalexa


Meditation mit Yogalexa - Übungen, damit Sie Ihr Mantra finden.

Entspannen mit Meditation.

Yogaübungen gegen Stress im Büro

Yoga gegen Bürostress

Yogalexa - die Yoga-Formen

Lernen Sie die Welt des Yogas kennen.

 

 

 

 


 


Yoga – was ist unsere Interpretation davon?

Hier bei uns im Westen verstehen wir unter Yoga oft vor allem die körperlichen Übungen und Haltungen, die sogenannten Asanas. Wir denken an Bilder von schlanken und flexiblen Körpern, die sich in die unmöglichsten Stellungen wringen.

Die Asanas gehören zum Hatha-Yoga. Das Hatha-Yoga ist die physische Yoga Variante, es gibt allerdings auch Yogaströmungen oder Yogaschulen die ohne Asanas auskommen. Der Begriff Asana kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Position oder Haltung, man kann Asana aber auch als Sitz übersetzen. Das weist uns schon darauf hin dass früher die Yogis die Asanas nur zur Vorbereitung auf die Meditation betrieben haben. Sie hielten ihren Körper fit und flexibel, um so besser und länger in die Meditation gehen zu können. Ihre Motivation um Yoga zu betreiben war die Suche nach Erleuchtung.

Damit sind wir hier weniger beschäftigt. Die meisten Menschen kommen zum Yoga weil sie Rückenschmerzen haben oder vom vielen Sitzen vorm Computer ganz steif geworden sind. Sie suchen nicht geistige Erleuchtung sondern körperliche Verbesserung.

Das tolle an Yoga ist, dass es Körper und Geist miteinander verbindet und Du das nach der Yogapraxis auch selber spüren kannst. Du fühlst Dich nicht nur besser sondern auch ausgeglichener.

Hatha Yoga – die Mutter aller modernen Yogaströmungen

Wenn Du in einer Sportschule mit Yoga beginnst oder Dich auch in einer Yogaschule auf körperlicher Ebene mit Yoga befasst, also nur kommst um die Asanas zu praktizieren dann übst Du Hatha Yoga aus. Dabei ist es ganz egal ob Du nun zum Power Yoga, zum Flow Yoga, Yin Yoga, Bikram Yoga oder Sonstwas Yoga gehst. All diese Formen haben ihren Ursprung im Hatha Yoga und sind nur eine Variation davon.

Hatha Yoga_der Stammbaum des Yogas

Du kannst Dir das Hatha Yoga als den Stamm eines riesigen Baumes vorstellen, im Stamm liegt der Ursprung.

Die Variationen des Hatha Yogas sind wie die Zweige, die immer wieder neue Verästelungen hervor treiben.

Im Hatha Yoga suchen wir die Verbindung zu unserer Mitte und den Kontakt zu uns Selbst durch körperliche Übungen.

Yoga ist so vielfältig wie die Menschen selbst und ständig in Veränderung.

Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kam das indische Yoga zuerst in die USA und von dort auch nach Europa und dabei sind viele neue Strömungen entstanden. Oft sind sie nach ihrem Begründer benannt wie z.B. das Iyengar Yoga das auf die perfekte Ausrichtung der Asanas achtet oder das Sivananda Yoga, das eine bestimmte Übungsreihe der Asanas als besonders wirksam erachtet.

In meinem Blog werde ich nach und nach alle wichtigen Hatha Yoga Strömungen behandeln, aber auch die anderen Formen von Yoga wie Bhakti Yoga (das Yoga der Hinwendung zu Gott & der Nächstenliebe), Jnana Yoga (das Yoga der Erkenntnis: Das materielle Leben ist zeitlich begrenzt, die Suche nach Erleuchtung) oder das Karma Yoga (Alle unsere Handlungen haben eine Auswirkung, man erntet was man sät, deshalb tut man so viel als möglich Gutes und produziert damit gutes Karma).

Yoga ist zeitlos und doch immer modern

Yoga ist eine Lebensphilosophie, a way of life, ein Weg zur Selbsterkenntnis, ein Weg zur eigenen Mitte, der Weg zur Antwort auf die Frage: Wer bin ich und was will ich?

Yoga selbst ist so alt wie die Fragen der Menschheit nach dem Sinn des Lebens. Yoga geht davon aus, dass wir nicht nur unser Körper sind, sondern auch einen Geist haben (auch Ego genannt) und eine unveränderliche Identität, unsere Seele.

Im Yoga glaubt man an Reinkarnation, was bedeutet dass unser Körper zeitlich begrenzt ist und irgendwann stirbt, aber unsere Seele weiter lebt und in der Form eines neuen/ anderen Körpers irgendwann wieder zurück kehrt auf die Erde. Yoga kann also sehr spirituell sein, versteht sich aber ausdrücklich als eine Lebensphilosphie und nicht als Religion.

Man sagt, dass Yoga bereits vor rund 5000 Jahren in Indien entstanden ist. Die Bhagavat Gita, das Buch der Lehre Krishnas ist ein Teil des indischen Epos Mahabharata und wird auf 3000 vor Christi datiert. In diesem Text werden schon die Hauptmerkmale des Yogas beschrieben. Der Krieger Arjuna ist während einer entscheidenden Feldschlacht im Zweifel und kommt ins Gespräch mit dem Gott Krishna. Die beiden diskutieren über den Sinn unserer Existenz und Krishna lehrt Arjuna, dass wir mehr sind als unser materieller Körper. In meinem Blog findest Du später einen extra Beitrag zu diesem Thema.

Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie verbindenoder zusammenfügen, denn man probiert durch Yoga seinen Körper und Geist in Einklang zu bringen. Im Yoga bewegen wir uns in Harmonie mit unserem Atemrhythmus und erlangen dadurch das Gefühl in der Gegenwart präsent zu sein.

Das Ziel von Yoga wird auch als die Stilllegung der umher wirbelnden Gedanken definiert. In unserem Gehirn ist ununterbrochen etwas los, viele verschiedene Dinge gehen uns gleichzeitig durch den Kopf, während wir aktuell mit etwas ganz anderem beschäftigt sind. Wenn wir auf unserer Yogamatte stehen oder sitzen und unsere Asanas machen oder meditieren kommen wir im jetzigen Moment an und finden zeitweise Ruhe im Gedankenkarussell.

Yoga bist Du

Egal welche Variante von Yoga Dich als erstes anspricht, und egal ob Du vor allem körperlich oder geistig tätig sein willst: es lohnt sich immer Yoga für sich selber auszuprobieren, um so zu erfahren was es Dir persönlich bringen kann. Für Manchen ist es vielleicht ein Weg um besser zu entspannen, für Andere eine tolle Form um den Körper gesund, fit und beweglich zu erhalten, der Nächste wird sich dadurch seiner Entscheidungen bewusster und wieder für Andere wird es ein fester Bestandteil ihres Lebens.

Kein Weg ist besser als der andere. Wir sind in unserer Entwicklung immer genau dort richtig wo wir uns befinden, es gibt kein richtig oder falsch. Yoga holt uns dort ab wo wir stehen, in diesem einmaligen Augenblick. Mehr über Yogalexa und mich,  Alexa Bosse findest Du unter Über mich.