Meditation – „Wer bin ich?“


Meditation – verschiedene Techniken

Einer meiner Yogameister hat einmal zu mir gesagt: Alle Wege führen nach Rom. Und er hat Recht damit: Für jeden von uns sieht der Weg anders aus, aber wer sich bewegt, kommt früher oder später ans Ziel. Enjoy your personal trip!

Jeder neue Schritt auf unserer Reise ist ein einmaliges Abenteuer, richte Deinen Fokus auf das was Dir gerade in diesem Moment passiert und lerne daraus. Wie ich im Artikel über den Yoga Weg Patañjalis schon erwähnt habe ist Samadhi, die Erleuchtung das Endziel in der Yoga Tradition.

Hier kommst Du zu diesem Beitrag: Hatha-Yoga

Samadhi braucht aber nicht Dein persönliches Ziel zu sein, um von den vielen positiven Effekten der Meditation zu profitieren. Jeder Tag an dem wir die Disziplin aufbringen und uns auf Meditation einlassen ist ein persönlicher Gewinn.

Meditation_komme zu Dir selbst

Außen anders, innen gleich

Im Allgemeinen kann man Meditationstechniken in zwei Gruppen aufteilen:

Wenn wir an Meditation denken, kommt den Meisten von uns gleich das Bild des sitzenden Buddhas in den Sinn. Meditation die auf diese Weise im stillen Sitzen praktiziert wird, bezeichnet man als passive oder kontemplative Meditation.

 

Ausserdem gibt es auch verschiedene Formen von aktiver Meditation so wie beispielsweise die Laufmeditation, lautes Rezitieren von Mantras oder achtsames Handeln.

Während sich die äussere Form der Mediationspraxis also stark unterscheiden kann, strebt man im Inneren doch das gleiche an: Man versucht seine Aufmerksamkeit weg von den Gedanken zu bringen bzw. den Gedankenstrom allein zu beobachten ohne in ihm mit zu schwimmen.

Ein viel gebrauchtes Bild ist seine Gedanken wie Wolken am Himmel vorbei ziehen zu lassen. Andere stellen sich vor im Kino zu sein und schauen sich ihre Gedanken an wie einen spannenden Film. Versuche deinen eigenen Weg darin zu finden, wie Du die Gedanken betrachten kannst ohne mit ihnen zu verschmelzen.

Dabei lässt man alles was in einem aufkommt ohne Urteil zu und distanziert sich stets weiter davon. Durch das immer tiefere Loslassen der Identifikation mit den Gedanken kommt man in einen immer friedlicheren Zustand vom Sein ohne jeglichen Handels- oder Denkdrang. Man akzeptiert stets mehr alles so wie es ist.

Der Zustand vom Sein im Moment wird erreicht

Meditation_spüre die Ruhe in Dir

Es gibt viele verschiedene Meditations-Traditionen und Meditations-Schulen. Ähnlich wie beim Yoga immer wieder neue Yogastile entstehen gibt es auch in der Meditation immer wieder neue Richtungen und Techniken.

Die bekanntesten Traditionsformen mit buddhistischem Hintergrund sind wohl die Vipassana Meditation und die Zen Meditation (auch Zazen genannt).

Aus der vedischen Tradition kommt die Transzentendale Meditation.

Ich selber lebe nach dem Prinzip „practice what you preach“ und da ich noch keine dieser Meditationsformen wirklich kennengelernt habe, möchte ich hier im Moment auch nicht weiter darüber schreiben. Umso mehr mein Blog wächst werde ich Gastschreiber einladen, um ihre Erfahrungen mit diesen Meditationstechniken mit uns zu teilen.

Meine Empfehlung an Dich ist: such Dir die Form die Dich persönlich am Meisten anspricht.

Wenn Du ohne Probleme zur Ruhe kommst in dem Du Dich auf Deinen Atem oder ein Mantra konzentrierst ist das prima so. Brauchst Du mehr Hilfe oder Techniken um dorthin zu gelangen werde aktiv und informier Dich bei einer Mediationsschule in Deiner Nähe oder mache einen Mediationskurs in Deinem nächsten Urlaub.

Es gibt auch viele geführte Meditationen, zum Beispiel auf Youtube, auch das kann helfen um zu beginnen. Auch ich werde Dir nach und nach verschiedene eingesprochene Mediationen, teilweise mit Visualisationen, hier auf meinem Blog zur Verfügung stellen.

Heute möchte ich Dir diese einfache Technik zur Selbsterforschung vorstellen

Wer bin ich? – Meditation

Setze Dich bequem hin und schliesse Deine Augen. Alternativ kannst Du sie auch einen Spalt geöffnet lassen und Deinen Blick auf einen unbeweglichen Punkt schräg vor Dir richten.

Beginne damit Dich vollständig auf die Geräusche um Dich herum zu konzentrieren: 

Versuche Dich jeweils auf 1 Geräusch zu konzentrieren und label es dann innerlich.

Zum Beispiel: „Vögel die zwitschern.“ „Ein Auto das vorbei fährt.“

Versuche so detailliert wie möglich die Quelle der Gerausche zu bestimmen.

Frage Dich dann selber: „Bin ICH diese Geräusche?“

Die Antwort auf diese Frage kommt aus Deinem Inneren: „ Nein, ich bin derjenige der die Geräusche hört.“

Frage Dich dann: WER BIN ICH ?

Lausche ohne Erwartung nach der Antwort die von selbst nach oben kommt.

Versuche nicht die Frage rational zu beantworten. Probier einfach nur Zuzuhören.

Wiederhole in Dir: WER BIN ICH ?

„Ich bin…“

 

Konzentriere Dich dann auf Deine Atmung.

Spüre wie die Luft ein und aus strömt.

Frage Dich dann selber: Bin ich der Atem? Bin ich die Atmung?

Aus dem Inneren kommt die Antwort: Nein, ich bin derjenige der atmet.

Frage dann wieder voll Neugierde nach: WER BIN ICH?

Höre die Antwort aus Deinem Inneren kommen: „ Ich bin…“

 

Konzentriere Dich dann auf alle Gefühle die Du in Deinem Körper erfährst.

Vielleicht spürst Du irgendwo Schmerzen, Verspannungen oder Unbehagen.

Versuche alles wahr zu nehmen was um Deine Aufmerksamkeit fragt.

Frage Dich selber: Bin ich diese Sensationen?

Warte auf die Antwort tief aus Dir: „Nein ich bin derjenige, der die Gefühle hat.“

Frage erneut: WER BIN ICH?

Höre zu was die Antwort ist.

„ Ich bin…“

 

Konzentriere Dich dann auf die Gedanken die Du in diesem Moment hast.

Beobachte alle Dinge die Dich in dem Moment beschäftigen.

Frage Dich dann: „ Bin ich diese Gedanken?“

Die Antwort kommt aus dem Inneren: „ Nein, ich bin derjenige der die Gedanken hat.“

Wieder stellst du die Frage: WER BIN ICH?

 

Wer bin ich also?

Ich bin der Wahrnehmer von Geräuschen, ich bin der der atmet, ich bin der der den Körper spürt, der die Gefühle wahrnimmt, der denkt….

Wer bin ich? Wer ist dieser Zeuge / diese Zeugin?

Konzentriere Dich nun darauf alle Deine Sinneswahrnehmungen zu verringern und mit Deiner Aufmerksamkeit noch weiter nach Innen zu gehen.

Fokussiere Dich auf Deinen inneren Zustand.

Werde Dir von demjenigen bewusst den Du hier fühlst:

WER IST DAS? WER BIN ICH?

Versuche Dir nichts vorstellen sondern alleine das wahrzunehmen was wirklich da ist.

Umso stiller Du werden kannst umso lauter und deutlicher kommt Dein „echtes“ Sein nach Vorne und offenbart sich Dir!

Viel Spass beim Kennenlernen Deiner selbst!

Namaste, Alexa

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