Yoga im Alltag: Loslassen als tägliche Übung


Yoga Übung Nummer 1: Lass los!

The power of letting go – oder wie Du leichter durchs Leben kommst

Es gibt ein bekanntes Zitat von Buddha, das mich immer wieder aufs Neue inspiriert:

„ Am Ende zählen alleine 3 Dinge: wie sanftmütig Du gelebt hast, wie viel Du geliebt hast und wie anmutig Du die Dinge loslassen konntest die nicht für Dich bestimmt waren.“

Wow, immer wieder verschlägt mir die Kraft und die Wahrheit dieser Worte den Atem. Ist Dir aufgefallen, dass im Wort anmutig das Wort mutig steckt? Denn meistens kostet es uns Mut um unsere Komfortzone zu verlassen und Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen.

Vielleicht spürst Du in Dir schon länger das Verlangen eine bestimmte Verhaltensweise von Dir selber zu verändern oder aber auch Deinen Alltag anders zu gestalten als Du es aus Gewohnheit tust. Fällt es Dir trotzdem schwer den ersten Schritt in eine neue Richtung zu setzen und dann vor allem auch auf dem neuen Kurs zu bleiben und nicht wieder in Dein altes Schema zurück zu fallen? Kein Grund zur Frustration, Du bist damit nicht allein.

Suchst Du echt den Stillstand?

Wir Menschen sind einfach Gewohnheitstiere. Ertappst Du Dich auch dabei, dass Du zum Beispiel immer dieselben Produkte kaufst, wenn es um Essen und Haushalt geht? Oder das Du immer denselben weg zur Arbeit nimmst, immer wieder das selbe Restaurant besuchst? Wie schnell sind wir doch bereit unseren eigenen Horizont zu beschränken, denn die Qual der Wahl kostet uns Zeit und Energie. Also bestellst Du im Café immer dieselbe Kaffeevariante, ohne gross darüber nach zu denken ob Du heute nicht vielleicht mehr Lust auf etwas anderes hättest.

Meine Kinder sind meine Größten Lehrmeister

Immer wenn ihnen etwas besonders viel Spass gemacht hat, möchten sie es wiederholen. Und dann soll am Liebsten möglichst alles wieder genauso sein wie beim ersten Mal, was natürlich nicht geht.  Denn es ist ein anderer Tag und wir alle haben uns verändert, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Aber genau hier liegt der Knackpunkt, alles auf der Welt ist in konstanter Bewegung und in permanenter Veränderung. Aber wir würden am liebsten alles festhalten und Dinge kontrollieren. Die ständige Veränderung widerstrebt unserem Bedürfnis nach Sicherheit. Und darum suchen wir auch in unseren kleinsten Handlungen diese Sicherheit.

Die Angst vorm Unbekannten

Immer wieder erstaunt es mich, dass meine Yogaschüler instinktiv immer den selben Platz einnehmen. Und jedes mal wenn jemand neu in die Gruppe kommt oder eine Stunde nachholen möchte ist die erste Frage immer: „Gibt es feste Plätze?“ Hier spielt natürlich auch noch das Bedürfnis nach Anerkennung und die Angst vor Ablehnung eine Rolle. Man möchte bloss nichts falsch machen. Und deshalb kontrollieren und beschränken wir uns selber auch in den unsinnigsten Dingen. Die meisten von uns beschleicht ein unangenehmes Gefühl wenn wir etwas völlig Unbekanntes tun müssen oder in eine Gruppe von Unbekannten kommen. Die Angst vor dem Ungewissen.

Dabei ist tatsächlich jeder Tag neu und ungewiss

Nur durch unsere routinierten Handlungen geben wir uns selber die Illusion das das nicht so ist.

Aber wovor haben wir eigentlich solche Angst?

Weisst Du überhaupt noch wie es war, als Du die Dinge gemacht hast, weil du sie machen wolltest? …und nicht weil Du denkst, dass Du sie machen musst?

Erlaube Dir selber wieder mehr Freiraum in allem was Du tust!

Slow down, schalte einen Gang runter und werde Dir wieder bewusst von Deinen Handlungen

Wir sind keine Roboter! Wolltest Du nicht immer selbstbestimmt sein und bleiben?

Loslassen geht vor allem darum, ganz bewusst die Dinge nicht mehr zu tun die du gar nicht tun willst und dadurch überhaupt den Freiraum zu kreieren, das neue Dinge in Deinem Leben entstehen können.

Beginne hier und jetzt 

Jeder Moment kann der Richtige sein um Dinge zu verändern. Yogalexa_loslassen_let it go

 

Du musst nicht auf die perfekten Bedingungen warten, die gibt es nämlich nicht.

Das ist nur eine andere ganz grosse Ausrede, die wir uns ständig selbst erzählen um bloss nicht den ersten Schritt zu wagen.

Beginne aber JETZT.

Jetzt wo Du diese Zeilen liest.

 

 

 

Verspreche Dir selber heute ganz bewusst alles auf eine andere Art und Weise zu machen, mit Andacht bei all Deinen Gedanken und Handlungen zu sein und guck dann was mit Dir passiert: Innerlich und auch Äußerlich.

Vielleicht kommen plötzlich ganz neue Chancen auf Deinen Weg, weil Du bewusst im Moment voller Aufmerksamkeit lebst. Weil Du alles plötzlich viel intensiver erfährst und plötzlich Dinge siehst die vorher verborgen waren. Mache davon Notizen! Im Kopf, auf Papier, auf Deinem Handy.

Sieht die Welt auf einmal ganz anders obwohl eigentlich gar nichts passiert ist?

Du bist dem grossen Geheimnis auf die Schliche gekommen: die Welt entsteht in unserem Kopf. Deine eigene  Einstellung ist wie eine gefärbte Brille durch die Du die Wirklichkeit wahrnimmst. Viel Spass bei Deiner Entdeckungsreise durch das grosse Unbekannte!

Love & let go! Namaste, Alexa

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